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5 vor Bus
Autorin: Sabine Zubarik
Inszenierung: Katrin Heinke
Aufführung: 2001 - 2003
Beschreibung des Stückes 5 vor Bus
Liebe Schülerinnen und Schüler,
Liebe Lehrerinnen und Lehrer,
warum ein Stück über Rechtsextremismus und Cliquenwirtschaft? Ausländerfeindlichkeit ist schon länger ein viel diskutiertes Thema, die neue Rechtslastigkeit unter den Jugendlichen ist dagegen eine Tatsache, die zwar den meisten ins Auge sticht, aber sie zur Sprache zu bringen ist eine andere Sache. Oft geht es bei den rechten Cliquen gar nicht so sehr um politische Hintergründe, sondern mehr darum, dazuzugehören und sich vor den anderen zu beweisen. Wer ist wirklich rechts und gefährlich, wer ist nur Mitläufer aus Langeweile? Ein heikles Thema.
Das Theater ist ein gutes Forum, gerade solche Probleme zur Sprache zu bringen ohne zu moralisieren oder vordergründig belehren zu wollen. Mit einer auf der Bühne erzählten Geschichte und einer anschließenden Diskussion darüber erreicht man oft mehr als mit dem erhobenen Zeigefinger.
Bei den bisherigen Vorstellungen unseres ersten Stückes ("I don´t like Mondays") haben wir die Schüler immer gefragt, was sie sich als Thema für unser nächstes Stück wünschen. Rechte Gewalt stand an erster Stelle, Drogen an zweiter, direkt gefolgt von erster Liebe und Sex. Außerdem haben wir täglich die Möglichkeit, in den unterschiedlichsten Schulen aller Bundesländer zu beobachten, wohin der Trend geht und was den Jugendlichen und ihren Lehrern unter den Nägeln brennt. Unsere Arbeit soll ein Beitrag zur Auseinandersetzung aktueller Bewegungen sein. Wir möchten mit unserem neuen Stück, das extra für die Aufführung an Schulen geschrieben wurde und dafür das Paul – Maar – Stipendium 2001 gewann, Ihre pädagogische Arbeit unterstützen und unter den Jugendlichen Diskussionen anregen.











